Traumasensitive Achtsamkeit in a Nutshell
Eine kurze Einführung in das Was, das Wie und das Warum traumasensitiver Achtsamkeits-Meditation


Was viele nicht wissen
Achtsamkeitspraxis wie Meditation und ähnliche Techniken zur Verbesserung des Wohlbefindens, zur Stressregulation und zu einer lebendigeren und liebevolleren Verbindung mit uns selbst und anderen, sind häufig nicht für alle Menschen sicher.
Wie kann das sein
Wir lernen in der Achtsamkeitspraxis unter anderem, geschwächte oder verlorengegangene Verbindungen zu unserem Körper, zu unseren Emotionen wiederherzustellen.
Das kann für viele Personengruppen problematisch sein, weil dann quasi die Unterlage hochkommt, wie ich manchmal sage; wir öffnen damit Empfindungen, die uns überfordern können und damit tendenziell schädlich für uns sein können, wenn wir z.B. nicht genug Support haben für das, was hochkommen kann (was für viele Menschen bereits Realität geworden ist in einer Gesellschaft, deren Sozial- und Gesundheitssysteme langsam kollabieren).
Es ist eine recht große Gruppe, die hier dazugehören kann
Chronisch gestresste Menschen
Menschen mit Trauma-Hintergrund
Neurodivergente Menschen (ADHS, Autismus, psychisch und/oder neurologisch belastete oder erkrankte Menschen)
Was kann passieren
Die Auswirkungen gängiger Achtsamkeitspraxis auf vorbelastete Menschen können sich z.B. zeigen in:
Vermehrter Dissoziation (eine Art Abspaltung aus den mit dem Körper verbundenen Empfindungen und Emotionen)
Verschlimmerung von Ängsten, Depression etc.
Einem Gefühl des Versagens (wenn die gängigen Methoden nicht passend sind zum Neurotyp, der Stressbelastung uvm.)
Wie ist Achtsamkeitspraxis sicher genug für alle
In unserer Akademie findest du Kurse und Ressourcen, die dein Nervensystem, deine Identität und deine Lebensrealität ernstnehmen.
Unsere Angebote berücksichtigen, dass du in deinem eigenen Tempo auf deine Weise lernen kannst. Es gibt in den Live Formaten z.B. weder Kamerapflicht, noch Rede, Lächel - oder Beteiligungszwang.
Falls du dich zu den sogenannten High Performern zählst und dich an dieser Stelle nicht angesprochen fühlst, könntest du besonders profitieren.
Wir arbeiten mit traumasensitiven Achsamkeitspraktiken (Z.B. Ressourcenanker, Pendeltechnik)
Unsere geführten Meditationen sprechen alle Körper an und ermöglichen ein größeres Zugehörigkeitsgefühl vor allem für behinderte, chronisch kranke und neurodivergente Menschen
Wir normalisieren Gefühle von Überforderung, Hilflosigkeit und Selbstzweifel und bieten eine gesellschaftskritische Perspektive an, die für viele erleichternd und entlastend ist
Worauf alle Angebote basieren
Vipassana Achtsamkeits-Meditation
Angewandte Polyvagaltheorie = Neurobiologie der Sicherheit und Verbindung
Hypnosystemische Erklärmodelle & Anwendungen (Z.B. Episodengedächtnis, Arbeiten mit inneren Anteilen)
Traumasensititive Achtsamkeits- und Meditationspraxis (Z.B. Toleranzfenster, Somatic Experiencing)
Awareness zu Neurodiversität, chronischen Belastungen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen
Praxisorientiertes Lernen mit vielen Wahlmöglichkeiten für komplexe Lebensrealitäten, Bedürfnisse und Bedarfe



