Esther Schramm


  • Ausgebildete und international zertifizierte Coachin (ICF, PCC)

  • Zertifizierte Achtsamkeits-Meditations Lehrerin

  • Zertizierte Polyvagalinformiert Anwenderin

  • Hypnosystemische Beraterin

  • Lösungsfokussierte Business Coachin

  • Ausgebildete Mediatorin für Wirtschaft und Arbeit

  • Mobbing- und Konfliktberaterin

  • Kanban Professional 

  • Staatlich anerkannte Mediengestalterin Bild und Ton

  • Ausgebildete Mediensprecherin

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Über mich


Seit ich mich erinnern kann, hab ich mich in meiner Lebensrealität nicht sicher gefühlt.

Nicht in meiner Familie, nicht in der Schule, nicht in der Ausbildung und Studium und später im Berufsleben.

Als autistischer Mensch mit unbehandelter ADHS und komplexen Traumafolgestörungen, die im wesentlichen mein Leben lang unbehandelt blieben, habe ich mich immer wieder aufgerappelt und weitergekämpft. Um Gesundheit, um Teilhabe, um Würde.

Chronischer Stress, tiefe Verunsicherung und Selbstzweifel sowie dauernde Überforderung in allen Bereichen des Lebens waren mein Normalzustand.

Mit 29 Jahren sollte ich das erste Mal frühberentet werden; nachdem ich in der Psychiatrie mit Neuroleptika fehlbehandelt wurde und meinen Job als Video-Editor verlor.
Ich fühlte mich so lost, so absolut nicht in der Lage, mich in meinem Leben sinnvoll zu orientieren.
Ich habe immer weitergekämpft.
Hab eine Sprecherin Ausbildung gemacht und dann mit Hilfe von Liebsten eine Ausbildung zur Mediatorin gemacht; ein Wendepunkt. 
Ich habe innere Konflikte mit Einzelnen bearbeitet und es war wirksam.
Ich habe im Lauf der Zeit verschiedene Fortbildungen und Zertifizierungen gemacht, die mich als Coachin weitergebracht haben; systemisch, hypnosystemisch, lösungsfokussiert bis zur Zertifizierung als Professional Certifified Coach (PCC) bei der Internationalen Coaching Akademie. 
Meine Arbeit in der agilen IT Industrie war ein sehr enges Nadelöhr. das mich immer wieder beinahe zum Aufgeben gebracht hätte. Das, was mich aufrecht gehalten hat war, dass ich immer noch gehen könnte, wenn ich nicht mehr konnte (Suizid als letzte selbstwirksame Notbremse für meine Würde und meinen müden Körper). In dieser Zeit ist mir eines klargeworden: Ich würde nie in diesen dysfunktionalen Systemen funktionieren und blühen können. Es war eine niederschmetternde Erkenntnis, dass ich in diesen Systemen nicht überleben würde.
Also beschloss ich, anderen zu helfen, zu überleben.
Denn eines habe ich im Lauf der Zeit gelernt: Viele Menschen kämpfen darum, zu überleben; viele Menschen sind dauerhaft oder temporär überfordert. Und verstecken diese Kämpfe. Machen weiter. Gehen über die Signale ihres Körpers hinüber und arbeiten die nächste To-Do Liste ab. Weinen nach Feierabend. Schreien ihre Kinder an statt ihren Chef.
Im deutschsprachigen Raum sind ca 20% aller Menschen neurodivergent in einem engeren Sinn. Dh, sie sind zb autistisch oder ADHS´ler. In einem Weiteren Sinn sind vielleicht 50% der Menschen neurodivergent, wenn wir Depression, Trauer, Demenz, neurologische Erkrankungen etc dazuzählen. 
Mindestens 20% der Menschen sind chronisch krank und können eigentlich nicht den engen Standards der Arbeitswelt genügen. Eigentlich. Denn was ist die Alternative? Es ist nicht sicher in den meisten Umfeldern, sich als chronisch krank, neurodivergent oä zu outen.
Also machen die Menschen was;sie koppeln sich ab von dem, wie sie sich wirklich fühlen, pushen sich durch den nächsten Tag, das nächste Meeting und weinen nach Feierabend.
Diese Art von Disconnect macht Menschen krank. Dafür müssen sie weder eine Traumageschichte haben, noch neurodivergent sein. Ganz im Gegenteil; gerade die sogenannten "High Performer", ein grausliges Wort, die die sogenannte "Extrameile" gehen (das nächste grauslige Wort), erkranken oft irgendwann. Und spätestens, wenn wir dann dauerhaft ausfallen, zeigt die Gesellschaft ihr brutales Gesicht. Denn chronische Krankheit usw führen meist direkt in die Armut.
Wer dann noch weitere Identitätsmerkmale hat wie queer zu sein, Person of Color oä hat dann noch ganz andere Kämpfe zu kämpfen.
Dazugehören, gemeint sein, sicher sein; das ist für viele Menschen eine sehr ferne Hoffnung.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass so wie ich bin, ich niemals dazugehören werde, weil alle Strukturen, alle Prozesse, alle gesellschaftlichen Bereiche, für mich eine nicht zu überwindene Barriere sind. 
Die mich weiter ausschlißen, die mich scheitern lassen, die mir wehtun, die meine Würde angreifen. 

Deshalb helfe ich anderen beim Überleben. Beim gut leben. Beim sich verbinden, was gerade wirklich real ist für sie. 

Ich gebe weiter, was mir selbst geholfen hat zu heilen und zu leben.

Mit diesen Angeboten möchte ich anderen Menschen, ob mitten im Überlebenskampf oder noch privilegiert, helfen, sich mit der Wahrheit ihres Körpers zu verbinden statt sich abzukoppeln:


  • Achtsamkeits-Praxis lernen und anwenden

  • Neurodiversität & intersektionale Diversität verstehen und anwenden (Wissen zu verschiedenen Identitäten und was das Leben mit ihnen herausfordernd macht)

  • Chronische Belastungen verstehen und entschärfen

  • Konflikte und Krisen verstehen und managen

  • Traumasensitiv begleiten und unterstützen

Anfrage
Für welche Anliegen dieses Kontaktformular geeignet ist: Wenn du ein Training buchen möchtest, dass spezifisch zu deinem Kontext passt. Wenn du einen Wunsch für eine Fortbildung hast, die du gerne in der Akademie sehen würdest. Wenn du Interesse an einem Kurs oder Programm hast und Fragen offengeblieben sind.